• Bitcoin weiter unter 50.000-Dollar-Marke
  • Signale der Fed sorgen für Erleichterung unter Krypto-Anlegern
  • Regulierungssorgen in China könnten wieder an Fahrt aufnehmen

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Bitcoin Kurs Chart

Bitcoin weiter unter 50.000 Dollar – die Ruhe vor dem Sturm?

Der Bitcoin, die gleichzeitig größte und damit wichtigste Digitalwährung notiert zu Wochenbeginn weiter unter der mentalen Marke von 50.000 Dollar pro Einheit. Gegenüber dem Vortag büßt die für den Gesamtmarkt als Leitwährung angesehene Währung rund 1,17 Prozent auf 48.000 Dollar ein. Per Wochenfrist verliert der Kurs ca. 4,50 Prozent. Tendenziell Rückenwind könnten Bitcoin, Ether und Co durch das jüngste Notenbanker-Event in Jackson Hole erhalten. Gleichzeitig könnten neue Regulierungssorgen aus dem Reich der Mitte Börsianer wieder vorsichtiger werden lassen.

Fed hält in Sachen Zinspolitik die Füße weiter still – Bitcoin und Co profitieren

Fed-Chef Jerome Powell hat Krypto-Anleger zwischenzeitlich wieder positiver gestimmt. Der Vorsitzende der US-Notenbank hatte am Freitag keine weiteren Signale in puncto Zinserhöhung gegeben. Demnach ließ Powell offen, wann der Zeitpunkt des Ausstiegs des sogenannten „Taperings“ erfolgen könnte. Auch über nahe Zinserhöhungen sprach er indes nicht. Die Zeiten des „billigen Geldes“ respektive die anhaltende Flut weiterer Liquiditätsschwemmen könnten vor diesem Hintergrund somit noch eine ganze Weile andauern. Aktuell pumpt die Fed im großen Stil liquide Mittel in die Märkte, indem sie monatlich 120 Milliarden Dollar Anleihekäufe tätigt. Besagte Entwicklung hatte Kryptowährungen nicht zuletzt seit Ausbruch der Pandemie kräftig in die Karten gespielt, da Anleger ein vermeintliches Hedge- und Diversifikationsinstrument in Krypto-Anlagen sehen, um sich gegen Wertrisiken zu stemmen.

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Regulierungssorgen in China bleiben schwelend

Neue Regulierungssorgen aus China könnten Bitcoin, Ether und Co zwischenzeitlich wieder den Wind aus den Segeln nehmen. Ein Beamter der chinesischen Zentralbank hatte erneut die Risiken bekräftigt, die Kryptowährungen für die Bürger darstellen und gleichzeitig die Öffentlichkeit gewarnt, sich vom Markt für digitale Vermögenswerte fernzuhalten. Der stellvertretende Direktor des Financial Consumer Rights Protection Bureau der People’s Bank of China (PBoC) Yin Youping sagte, dass die Anlageklasse nicht anderes als Spekulation sei. Zudem erinnerte er daran, dass Kryptowährungen kein gesetzliches Zahlungsmittel darstellen und „keinen tatsächlichen Wert“ hätten. Die im Frühjahr angestoßene Regulierungswelle im Reich der Mitte könnten somit in die nächste Runde gehen. Die Aufsichtsbehörden dürften in Zukunft weitere Maßnahmen ergreifen, um einen Riegel vor Aktivitäten zu schieben, welche im Zusammenhang mit Kryptowährungen stehen.

Bitcoin und Co.: So könnte es weitergehen

Die jüngsten Konsolidierungserscheinungen könnten sich zunächst auch zu Wochenbeginn weiter fortsetzen. Wichtig bleibt aus technischer Sicht hervorzuheben, dass sich der Bitcoin Kurs nach wie vor oberhalb des wichtigen 200-Tage-Durchschnitts befindet, welcher aktuell bei 46.000 Dollar verweilt. Ein Rücklauf an besagtes Niveau bleibt in den nächsten Tag denkbar. Insgesamt bleiben auch die Risiken rund um weitere Regulierungsschritte im Reich der Mitte hervorzuheben.
Auf der anderen Seite dürfte eine technische Abkühlung weitere Käufe zurück in den Markt locken, welche jüngst den Einstieg verpasst und hinter der Seitenlinie verweilt hatten. Übergeordnet bleiben m.E. die Börsenampeln weiterhin auf Grün stehen, zumal mit Coinbase und PayPal zwei große Unternehmen wichtige Weichen gestellt haben.

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